Lazar Agoston, ein Adliger aus Ecka eröffnete feierlich im Jahre 1820 ein neues Schloss am linken Begej-Ufer.

Zu dieser Gelegenheit wurde das ganze Dorf tagelang verschönert und der Hauptkoch aus Wien geholt. Zur feierlichen Eröffnung kamen 300 angesehene Gäste aus Wien und Budapest, die geschmückten Fiaker glänzten, anwesend war auch der Graf Esterhazy - einer der reichsten Adligen Ungarns. Am Abend des 29. August 1820 wurde eine Feier mit Feuerfackeln veranstaltet und am nächsten Morgen kündigten die Kirchenglocken die Einweihung des Schlossgebäudes. Nach einem Festmahl wurde für die Herrschaften eine Jagd organisiert und für die Damen eine Gondola-Fahrt auf dem Fluß Begej. Der Höhepunkt der Feier war der große Ball, der an einen Zauber erinnerte - wunderschöne Damenkleider, schlichte Uniformen und verschiedenfarbige Bengallichter, von denen die Parkwege beleuchtet wurden.

Am dritten Tag bezauberte der damals 6-jährige Franz Liszt die Gäste mit seinem Musikspiel.

Jahrelang war „Kastel“ ein Treffpunkt der Jagdfreunde; häufige Gäste waren der österreichisch-ungarische Thronfolger Franz Ferdinand und serbischer Thronfolger Aleksandar Karadjodjevic.

Der II. Weltkrieg ließ seine Spuren hinter, die Inhaber verließen nach dem Krieg das Schloss und wanderten nach Amerika aus. Seit den 90-er Jahren des XX. Jahhrhunderts steht das Schloss „Kastel“ unter Denkmalschutz.

 

 
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